BROCO lässt das Terroir
anders aufleben.
BROCO ist eine Plattform, die die Terroir-Neugierigen mit den Fachleuten zusammenbringt, die es jeden Tag am Leben erhalten. Jeder kann hier seine Welt erzählen, seine News teilen und Erlebnisse anbieten. Mit BROCO wird das Terroir sichtbarer, näher, lebendiger.

BROCO öffnet die Türen zum Terroir.
Terroir ist mehr als das, was man isst oder trinkt. Es ist ein Ort, eine Jahreszeit, eine Geste, eine Geschichte. Es ist eine Art zu kultivieren, zu verarbeiten, zu kochen, zu empfangen und weiterzugeben.
BROCO vereint diese Welten auf einer einzigen Plattform, damit jeder sie entdecken, verfolgen und aus der Nähe erleben kann.
Hier entdeckst du eine Region auf neue Weise. Du erfährst, was um dich herum geschieht. Du gehst jenen entgegen, die dem Geschmack von hier Sinn geben.
Ein lebendiges Terroir
Orte, Jahreszeiten, Handgriffe und Geschichten, die du in deiner Nähe entdeckst.
Die Macher im Mittelpunkt
BROCO rückt die Welten jener ins Licht, die den Geschmack von hier am Leben erhalten.
Das Abenteuer als Kompass
Entdecken, kosten, begegnen: Das Terroir wird zu einem Erlebnis.
Jérémie Cordier, Gründer von BROCO
Vom Jura an den Tisch, das Terroir als erste Sprache
Jérémie Cordier wuchs im französischen Jura auf, in Hautecour, einem kleinen Dorf rund zwanzig Kilometer von Lons-le-Saunier entfernt. Seine schönsten kulinarischen Erinnerungen haben nichts mit Haute Cuisine zu tun: Es sind die Sommer auf dem Familienhof, der Comté, die Charcuterie, Düfte und Aromen, die ihn nie verlassen haben. Auf der anderen Seite, bei seinen Grosseltern in La Rochelle, waren es die Meeresfrüchte. Zwei Welten, Land und Meer, die er bis heute in seiner Küche trägt.
Der Funke kam später. Mit etwa vierzehn Jahren öffnete er die Tür einer Hotelfachschule, ohne genau zu wissen, warum. Das erste Praktikum genügte: Er hatte seinen Beruf gefunden.
Die Schule der grossen Köche und eine andere Idee vom Kochen
Jérémie lernte bei den Grossen, unter anderem bei Georges Blanc. Aber der Koch, der sein Leben als Küchenchef veränderte, war Stéphane Décotterd, am Pont de Brent. Erster Tag: 25. November 2015. Dort bekam er « eine echte Ohrfeige » an Technik: Messerführung, Würzen, alles auf den Punkt. Er notierte alles in Hefte, die er noch heute aufbewahrt. Vor allem entdeckte er dort, dass man Haute Cuisine machen kann und dabei menschlich, zugänglich, vermittelnd bleibt, weit weg von den Küchen, in denen geschrien wird. Dort verliebte er sich auch, an der Seite einer Sammlerin, in die Wildpflanzen, in das, was an den Wegen und sogar auf den Gehsteigen wächst, und lernte, es zu kochen.
Aus dieser Lehre entstand eine klare Linie: das Lokale, fast das Ultralokale. Das Terroir, der Instinkt, die Wildpflanzen, null Abfall. Und eine Regel, die er sich selbst auferlegt: nichts auf dem Teller, das weiter als 70 Kilometer entfernt gefischt oder angebaut wurde. Ein Radius von einer Autostunde, der die Westschweizer Kantone umfasst, gegenüber die Haute-Savoie, und gerade weit genug reicht, um seinen heimatlichen Jura zu berühren. Für Jérémie sind die wahren Stars nicht hinter dem Herd: Es sind jene, die säen, giessen, anbauen, fischen. Er kennt sie, sie liefern selbst, sie erzählen von ihrer Ernte. « Und das ergibt eine Geschichte. »
Im April 2025 eröffnete er das Restaurant Racine, im Hôtel Bon Rivage, in La Tour-de-Peilz, die Füsse im Genfersee, ein riesiger Gemüsegarten zwischen Hotel und Wasser.
BROCO, oder wie man dem Terroir Sichtbarkeit gibt
BROCO entstand aus einer Leere. Als der Betrieb, in dem er arbeitete, schloss, war Jérémie lange zu Hause, bei seiner Frau Stéphanie und seiner Tochter. Er gewann dieses Leben lieb, zweifelte, fragte sich, ob er das Kochen fortsetzen wollte. Und genau dort, in diesem Dazwischen, stellte er sich ein Projekt vor: eine digitale Plattform, getragen von derselben Identität wie Racine, um Produzenten mit Fachleuten wie mit Privatpersonen zu verbinden.
Die Idee ist einfach. Du bist unterwegs, in Vevey, anderswo in der Westschweiz, du öffnest BROCO und siehst, was um dich herum auf der Terroir-Bühne geschieht. Ein Fischer, der am Samstag einen Ausflug organisiert. Ein Workshop, um in den Höhen über Vevey seinen eigenen Ziegenkäse machen zu lernen. BROCO gibt all jenen Sichtbarkeit, die diesen schönen Beruf am Leben erhalten, und dir die Lust, ihnen zu begegnen.
Und der Name: Seine Tochter liebt Brokkoli. Das ist alles. BROCO ist wie sie: geradeheraus, verwurzelt, grosszügig.
Was Jérémie seit jeher auf dem Teller tut, Menschen mit jenen verbinden, die die Region ernähren, macht BROCO im Massstab der gesamten Westschweiz. Dieselbe Leidenschaft, vom Herd bis zur App.
Entdecke. Begegne. Erlebe BROCO.
Erlebnisse zum Reservieren, Profile zum Folgen, Welten zum Entdecken. Ob neugierig oder Profi — BROCO ist der Ausgangspunkt.
